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Der Verzehr von einem Kilogramm Rindfleisch produziert mehr Treibhausgasemissionen, als drei Stunden mit dem Auto zu fahren, während zuhause die Lichter brennen. Dies ist einer neuen Studie aus Japan zu entnehmen, welche die CO2-Emissionen untersucht, die beim Weg eines durchschnittlichen Rinds bis auf den Markt ausgestoßen werden.
Forscher des National Institute of Livestock and Grassland Science in Tsukuba, Japan, untersuchen den “Lebenszyklus” von normalen Rindern, einschließlich Futtermittelproduktion und Verkehr, Tiermanagement und den biologischen Aktivitäten des Tieres.
Diese Phasen des Lebenszyklus wurden anschließend eingehend auf ihre mit dem Klimawandel in Zusammenhang stehenden Auswirkungen untersucht: Energieverbrauch, Methanproduktion sowie Wassersäuerung und –eutrophierung; dies bedeutet die überhöhte Nährstoffanreicherung von Gewässern, die sowohl ihren Sauerstoffgehalt als auch ihre Fähigkeit der CO2-Aufnahme reduzieren können.
Laut der Studie, die im der Ausgabe des Animal Science Journal
von August 2007 veröffentlicht wurde, produziert ein durchschnittliches Rind während seines Lebenszyklus insgesamt mehr als 4 500 kg Treibhausgasemissionen.
Das Methan, das durch das Verdauungssystem von Tieren produziert wird, macht den Großteil der Treibhausgasemissionen aus. Mehr als zwei Drittel des gesamten Energiebedarfs durch die Produktion und den Transport von Futtermitteln für Tiere verbraucht werden.
Die Studie untersuchte standardisierte industrielle Methoden der Fleischproduktion in Japan und nicht die zusätzlichen CO2-Emissionen, die während des Transports des Rindes zum Markt ausgestoßen werden. Das heißt, die tatsächlichen Treibhausgasemissionen könnten abhängig von Herstellerländern und Distanzen der Märkte variieren.
Besseres Abfallmanagement und kürzere Intervalle zwischen den Zyklen des Kalbens könnten Treibhausgasemissionen reduzieren, schlagen die Autoren vor. Laut einer schwedischen Studie von 2003 können Methoden der biologischen Landwirtschaft Emissionen und Energieverbrauch erheblich reduzieren.
Auch in diesem Zusammenhang hat ist der nichtständige Ausschuss für Klimawandel des Parlaments am 17. Juli 2007 in Brüssel zusammengekommen, um über das von der EU erklärte Ziel, die CO2-Emissionen bis 2020 um 20% zu reduzieren, zu diskutieren. Die Europaabgeordneten debattierten die verschiedenen politischen Möglichkeiten mit einem Kommissionsbeamten, der die Rolle betonte, welche Entwicklungsländer bei der Reduzierung der CO2-Emissionen spielen müssen.
Die Kommission hofft, die internationale Zusammenarbeit beim Klimawandel während der im Dezember 2007 in Bali stattfindenden UN-Konferenz zum Klimawandel zu stärken.