Selbst die gemäßigte endgültige Fassung des UN-Klimaberichts enthält harte Schlussfolgerungen:
- Millionen von Menschen in Afrika werden bis 2020 unter Wasserknappheit leiden;
- Beinah ein Drittel der Pflanzen- und Tierarten könnten vom Aussterben bedroht sein;
- Millionen von Menschen werden gesundheitlich vom Klimawandel betroffen sein.
Die Aufsehen erregendste Schlussfolgerung des Berichts ist, dass es der arme Teil der Weltbevölkerung ist, der am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen sein wird. Am stärksten betroffen seien die Ärmsten der Armen in der Welt und dazu würden ebenfalls arme Menschen in wirtschaftlich erfolgreichen Gesellschaften gehören, so Rajendra Pachauri, Vorsitzender des Zwischenstaatlichen Ausschusses für den Klimawandel (IPCC).
Der Bericht ist der zweite in einer Reihe von Berichten im Rahmen des vierten Sachstandberichts des IPCC über Klimawandel. Im Februar 2007 war der erste Bericht über die wissenschaftlichen Erkenntnisse des Klimawandels zu dem Ergebnis gekommen, dass es zu 90% sicher ist, dass die Menschen für den Klimawandel verantwortlich sind (siehe EurActiv 2. Februar 2007).



