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22. November 2009
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EU startet EuroMed- Nachrichten [DE][en][fr

Erschienen: Donnerstag 16. April 2009   

Die Europäische Kommission hat gestern (15. April 2009) den neuen Fernsehkanal gestartet, um seine Nachbarschaftspolitik anzupreisen und die Sichtbarkeit von Projekten mit EU-Förderung im Mittelmeerraum zu verbessern.

Hintergrund:

Die EuroMed- Nachrichtenprojekt bündelt internationale Organisationen, darunter auch die Arab States Broadcasting Union (ASBU), die euromediterrane Medienorganisation COPEAM und die Europäische Rundfunkunion (EBU), sowie öffentliche Rundfunksender, wie France Télévision, der algerische Sender EPTV, der jordanische Sender JRTV, der libysche Sender LJB, der syrische Sender ORTAS, der marokkanische Fernsehkanal SNRT und der libanesische Sender Téléliban. 

Im letzen Sommer haben die Staats- und Regierungschefs aus 43 Ländern die „Union für das Mittelmeer” gegründet, ein Projekt, dass vom französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy unterstützt wurde und versucht, der regionalen Integration neuen Schwung zu verleihen, indem man eine Serie von wichtigen Entwicklungsprojekten unterstützt (EurActiv vom 14. Juli 2009)

Die Beziehungen der EU zu seinen Nachbarn am Mittelmeer wurden vorher unter dem Schirm des Barcelonaprozesses durchgeführt, der im Jahre 1995 gestartet wurde und Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Marokko die Palästinenserbehörde, Syrien, Tunesien und die Türkei umfasst. 

Die Union für das Mittelmeer ist geschaffen worden um den Barcelonaprozess zu unterstützen anstatt mit ihm zu rivalisieren. 

Zum gleichen Thema:

Weitere Nachrichten:

Der neue Kanal external versucht die Öffentlichkeit über die Euro-Mediterrane Partnerschaft zu informieren, Berichte und das Senden zu vereinfachen, den Dialog anzuregen und kulturelle Vielfalt und Geschlechtergleichheit zu fördern. 

Von der Kommission mit 2,16 Millionen Euro teilfinanziert, wird das EuroMed News Produktionsteam aus France Télévision und hunderten von lokalen Journalisten in Staaten wie Algerien, Jordanien, Libyen, Syrien, Marokko und dem Libanon mehr als 17 Stunden Programm von heute bis Februar 2010 produzieren. 

Die Hauptziele des Kanals werden es sein, das gemeinsame Bewusstsein der Menschen auf beiden Seiten des Mittelmeers zu wecken und kulturelle Vielfalt sowie Gleichstellung von Männern und Frauen fördern. 

Weiter wird man versuchen die allgemeine Öffentlichkeit über die Euro-Mediterrane Partnerschaft zu informieren und Berichterstattung und die Übermittlung von Euro-Mediterranen Nachrichten von Journalisten aus der gesamten Region ermöglichen. 
Eine Reihe von Programmen, darunter 300 Nachrichtenthemen, 40 dreizehnminütige Magazine und neun 26-minütige Dokumentationen werden auf öffentlichen Kanälen in Nordafrika und dem südlichen Mittelmeer gezeigt. 

Die EU-Kommissarin für Außenbeziehungen, Benita Ferrero-Waldner, sagte, dass die Bürger der Nachbarländer in Nordafrika und dem Mittleren Osten die Hauptkunden des Programms seien. Sie fügte hinzu, dass sie so mehr Zugang zu detaillierten Informationen hätten. 

Einige Themen über die berichtet wird, beinhalten Programme zur Beschäftigung für junge Menschen, den Kampf gegen Analphabetismus unter der ländlichen Frauenbevölkerung, den Kampf gegen Meeresverschmutzung, Solarenergie und die Strategie der EU eine „Euro-Mediterrane Kulturgeschichte“ zu entwickeln. 
Für den Rest der Welt wird EuroMed News im Internet zur Verfügung stehen. 

Positionen:

EuroMed sei ein Projekt das darauf abziele, den interkulturellen Dialog mit den Nachbarländern im Süden zu stärken, mehr Informationen über Europapolitik, nicht nur über die EU, sondern auch über Partnerländer zu senden, sagte die EU-Kommissarin für Außenbeziehungen und NachbarschaftspolitikBenita Ferrero-Waldner (siehe EurActiv LinksDossier).

Die ganze Bandbreite moderner Medien, von Fernsehen bis Internet, dadurch abzudecken, spiegele die Absicht des Projektes wider, die größte Reichweite überhaupt zu haben, sagte die Kommissarin und betonte, dass Ziel der EU-Kommission sei, ein stabiles und nachhaltiges Vereinigung von Partnern in der Region zu schaffen.

Der Präsident von France Télévision Patrick de Carolis sagte, EuroMed Nachrichten sei eine Zusammenkunft zwischen zwei großen geopolitischen Räumen, welches das Mittelmeer verbinde.  

Es sei ein Treffen zweier Visionen: Die Vision der EU-Kommission, stärkere Verbindungen zwischen dem Norden und dem Süden zu schaffen und der arabischer und europäischer Medienprofis, den interkulturellen Dialog zwischen dem Norden und dem Süden voranzutreiben. 

EuroMed Nachrichten werden das Bewusstsein der Europäischen Nachbarschaftspolitik erweitern und Bürger darüber informieren, wie es die Realitäten der Bürger in den Länder die es abdeckt verändere, so Slaheddine Maaoui Generaldirektor der Arabischen Rundfunkunion

Es werde der Welt auch zeigen, dass die Mittelmeerstaaten jung, dynamisch, modern und offen zum Dialog seien, fügte Maaoui hinzu. 

Der Dienst werde ein Publikum in den südlichen Mittelmeerländern über Handlungen die von der Europäischen Union unterstützt werden und die der Nachbarschaftsregion zu Gute kommen informieren und dabei den Kontext des interkulturellen Dialogs zwischen den beiden Küstenregionen im Auge behalten. 

Nächste Schritte:

  • März 2009 – Februar 2010: EuroMed Nachrichten werden im öffentlichen Fernsehen und Online senden.

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