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Stellenangebot registrierenEin Seminar zum Thema "Language and Identity: the case for multilingualism" (Sprache und Identität: Das Argument für Mehrsprachigkeit) wurde vom 20. bis 22. März 2007 vom British Council
durchgeführt. An dem Seminar nahmen Politiker, Ausübende, Akademiker und Wirtschaftsvertreter aus verschiedenen europäischen Ländern teil, um die Notwendigkeit von Mehrsprachigkeit "klar" und "überzeugend" darzustellen.
Sprache hat sich sowohl als Hindernis als auch als Chance für die Mobilität europäischer Bürger erwiesen. Der British Council hat Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen eingeladen, um gemeinsam, anhand von Präsentationen und Diskussionen herauszufinden, „was Europa denkt“. Die Konferenz fand in Brüssel im Ausschuss der Regionen statt.
Das Seminar untersuchte das Thema Mehrsprachigkeit nach „materiellen“ Gesichtspunkten, wie zum Beispiel Nutzen für die berufliche Laufbahn, als auch hinsichtlich „kulturellem Bewusstsein“ und „kultureller Entwicklung“, zum Beispiel die Förderung von lebenslangem Lernen, sowie Anpassungsvermögen und Toleranz unter den EU-Bürgern.
Die Konferenz endete mit einer Debatte zu Theorie und Praxis von Mehrsprachigkeit, und der Vorlegung von Vorschlägen für Sprachprojekte, die mit Hilfe von führenden Forschern, Politikern, Praktikern und Wirtschaftsvertretern aus den Beneluxstaaten, der Tschechischen Republik , Großbritanniens, Frankreichs, Italiens, Polens, Schottland und Spaniens, durchgeführt werden sollen.
Kommissionspräsident José Manuel Barroso sagte 2006 während einer Konferenz in Berlin, man wolle gemeinsam die Mehrsprachigkeit, eine der unantastbaren Grundsätze europäischer Integration, sowie ein besseres Verständnis zwischen Sprachgemeinschaften verteidigen. Er rief dazu auf, den Spracherwerb und die Übersetzung europäischer Literatur zu fördern; dies würde alle Bürger Europas bereichern.
Der renommierte Schriftsteller, Rundfunksprecher und Sprachwissenschaftler David Crystal sagte, wenn man sich die Welt anschaue, erkenne man, dass Mehrsprachigkeit ein Versäumnis sei, eine Grundlage, die in Teilen Europas auf Grund der Kolonialzeit verschwunden ist. Daher sei es nun notwendig, dieser Situation durch entsprechende Maßnahmen entgegenzuwirken, da Monolingualismus in der heutigen Zeit keine Stärke sondern ein Handicap sei.
Dr. Alison Phipps von der University of Glasgow äußerte Bedenken in der Frage, wie sich Menschen verschiedener Sprachen und Kulturen begegnen, und wie die Umstände der alltäglichen Begegnungen diese beeinflussen.