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5. Juli 2009
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Kommission: Produktsicherheit in der EU 'wird besser' [DE][en

Erschienen: Freitag 18. April 2008   

Die Sicherheitsstandards für Produkte der EU würden besser, so die Kommissarin für Verbraucherschutz, Meglena Kuneva, die gestern (17. April 2008) die Ergebnisse einer Studie der Kommission vorlegte. Verbraucherverbände jedoch sind der Ansicht, es könne noch mehr getan werden, um die Effektivität der Kontrollsysteme der EU zu verbessern.

Im vergangenen Jahr wurden 53% mehr gefährliche Produkte vom EU-Markt genommen als im Jahr davor. Dies geht aus einem BerichtPdf external über das europäische Warnsystem (Rapexexternal ) hervor. Es handele sich um einen Anstieg, der zeige, dass die europäischen Verbraucher heute besser geschützt seien als jemals zuvor, so Kommissarin Kuneva.

Monique Goyens, die Direktorin der europäischen Verbraucherorganisation BEUC, sagtePdf , auch wenn Rapex ein „guter Indikator“ sei, sei sie erst zufrieden, wenn das Gesetz mehr Schutz böte und die Hersteller wirklich dafür verantwortlich mache, was sie auf den Markt brächten.

Das vergangene Jahr stellte eine große Herausforderung für die EU-Sicherheitskontrollen von Spielsachen dar, da eine Reihe von Produkten führender Hersteller zurückgerufen werden mussten. Im August 2007 hatte der US-Spielzeugriese Mattel mehr als 20 Millionen Spielzeuge zurückgerufen, die in China hergestellt worden waren und unzulässig hohe Mengen an Blei oder sich ablösende Teile enthielten, die eine Erstickungsgefahr für Kleinkinder darstellen (EurActiv vom 26. September 2007). 

Nach den Rückrufen von letztem Sommer war es keine Überraschung für BEUC, dass Spielzeuge das am häufigsten genannte Produkt in dem Bericht darstellten – dicht gefolgt von Kraftfahrzeugen, Elektrogeräten und Kosmetik. Von den 1 605 Risiko-Produkten des vergangenen Jahres stammten über die Hälfte (700) aus China. Die Kommission erklärteexternal dies mit der hohen Anzahl an aus China in die EU importierten Produkten und dem verstärkten Fokus, der nun aus Sicherheitsgründen auf chinesischen Produkten liege. 

BEUC jedoch stellte die Zahlen der Kommission infrage und warf die Frage auf, wenn schon eine einzige Bekanntgabe Millionen von Produkten enthalten könne, frage man sich, wie viele tatsächlich durch das Raster fielen. Die Organisation forderte eine verstärkte europäische Gesetzgebung zur Produktsicherheit, um den Herstellern mehr Verantwortung zu übertragen.

Dennoch sagte die Kommissarin Kuneva, dass die Ergebnisse gezeigt hätten, dass Rapex den „Test“ von 2007 „mit Bravour“ gemeistert hätte. Sie lobte die öffentlichen Behören dafür, mehr Verantwortung im Bereich Verbraucherschutz übernommen zu haben, und sagte, der Bericht zeige, dass immer mehr Produkte zerstört würden, bevor sie Verbrauchern in der EU schaden könnten.

Die Kommissarin Kuneva kündigte auch an, dass man plane, die Vereinbarung zwischen der EU und China im Laufe dieses Jahres „aufzurüsten“. Unterdessen wird die EU im November 2008 einen trilateralen Gipfel über Produktsicherheit abhalten, an dem die EU, die USA und China teilnehmen werden.

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Leserbriefe
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Genon Jensen, Executive Director, Health and Environment Alliance
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