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EU-Klimapolitik soll sich künftig auf Länder mit größtem CO2-Ausstoß konzentrieren

Veröffentlicht 10. Februar 2005 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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Die Kommission hat ihre Vorschläge für die EU-Klimapolitik für den Zeitraum nach 2012 umrissen. Unter anderem ist die Idee angesprochen worden, ein ‚G7-Forum’ für die größten Emissionsverursacher einzurichten. Die EU, USA, Kanada, Russland, Japan, China und Indien würden dem Forum angehören. 

Eines der „Kernelemente“ der am 9. Februar vorgestellten Mitteilung zur künftigen Klimaschutzstrategie der Kommission besteht darin, die größten Emissionsverursacher in multilaterale Anstrengungen einzubinden. Demnach soll eine relativ kleine Gruppe von Emissionsverursachern, die allerdings für 75 % der Treibhausgasemissionen der Welt verantwortlich ist (EU, USA, Kanada, Russland, Japan, China und Indien) gebildet werden. Diese Gruppe würde „versuchen, die Fortschritte auf globaler Ebene zu beschleunigen, indem Reduzierungen [...] parallel zum UN-Forum [der UN-Klimarahmenschutzkonvention UNFCC] diskutiert werden“.

Die Strategie zielt unter anderem darauf ab, den Umfang der Klimapolitik auszuweiten, indem auch Luftverkehr, Seeverkehr und Forstwirtschaft von ihr umfasst werden. Auf EU-Ebene und internationaler Ebene würden zudem Anpassungsstrategien entwickelt werden. 

Darüber hinaus hat Kommissar Dimas seine Überzeugung bekräftigt, dass „die Volkswirtschaften die mit dieser Strategie verbundenen Kosten durchaus verkraften“ könnten. Das gleiche gelte für die Schwellenländer.

Abhängig vom Ausgang der Diskussionen mit anderen Ländern, wird die Kommission noch vor Ende dieses Jahres weitere Vorschläge vorlegen.

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