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Kommission will Entwicklung von Wasserstoffautos vorantreiben [DE]

Veröffentlicht 14. Juli 2006 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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Die Kommission will mit ihren neuen Plänen zur Förderung von Autos mit Wasserstoffantrieb einen Beitrag zur Diversifizierung von Europas Energiequellen und Verringerung der Umweltverschmutzung leisten. 

Am 13. Juli 2006 hat die Kommission ihren Plan vorgestellt, wonach sie die Entwicklung technologisch fortgeschrittener Wasserstoffautos fördern will.  Nun hat sie alle interessierten Parteien aufgefordert, sich zu diesem Vorschlag zu äußern.

Zurzeit ist der Automobilsektor zu 98 % vom Öl abhängig.  Daher hat sich die Kommission zur Aufgabe gesetzt, bis 2020 20 % der herkömmlichen durch alternative Kraftstoffe zu ersetzen, wobei Wasserstoff am erfolgversprechendsten erscheint (s. auch unser LinksDossier über Alternative Kraftstoffe).

Durch die Festlegung neuer Sicherheitsauflagen für wasserstoffbetriebene Autos und deren Einbindung in das europäische Typgenehmigungssystem hofft die Kommission, das Vertrauen der Verbraucher zu stärken, die Vermarktung dieser Fahrzeuge zu unterstützen und Investitionen anzuregen.  Zurzeit erscheint es als wahrscheinlich, dass das größte Hindernis bei der Vermarktung der Wasserstoffautos auch weiterhin die Vermarktungskosten sein werden.

Wasserstoff-Motoren produzieren, im Gegensatz zu herkömmlichen Diesel- und Benzin-Motoren, weder CO2 noch andere Treibhausgasemissionen und können daher einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität leisten.

Unterdessen hat das Europäische Parlament einen ähnlichen Vorschlag der Kommission („EURO 5“) – mit der Absicht die Verschmutzungsgrenzen für Diesel- und Benzinfahrzeugen zu senken – auf September 2006 verschoben.

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