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28. November 2009
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Technologie im Mittelpunkt des zweiten EU-Klimaprogramms [DE][en

Erschienen: Montag 24. Oktober 2005   

Die Förderung von Innovation und Investitionen in sauberere Technologien wird Kernstück des zweiten Europäischen Klimaschutzprogramms ECCP II sein, das am heutigen Tag (24. Oktober) anläuft.

Hintergrund:

Die Kommission wird das zweite Europäische Programm zur Klimaänderung (ECCP II) am Montag, den 24. Oktober 2005, auf einer Stakeholder-Konferenz in Brüssel offiziell starten. 

ECCP II folgt auf das erste Programm zur Klimaänderung, das im März 2000 anlief und zur Einführung eines Emissionshandelssystem führte, das sowohl gepriesen als auch kritisiert worden ist. 

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Das neue Programm wird die zukünftige EU-Klimapolitik festlegen. Ziel ist vor allem, der globalen Klimaerwärmung entgegenzuwirken, aber auch, sich ihren Auswirkungen anzupassen. „Die jüngsten extremen Wetterereignisse in der Welt stimmen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den Auswirkungen unseres sich wandelnden Klimas überein“, so EU-Umweltkommissar Stavros Dimas. „Es ist höchste Zeit, dass wir neue Maßnahmen zur Verringerung des Klimawandels vorbereiten“. 

Laut der Kommission solle das neue Programm Innovation im Bereich klimafreundlicher Technologien sowie der „Einbeziehung sämtlicher emissionsverursachenden Sektoren, wie Luftfahrt, Schiffverkehr und Straßenverkehr“ in die Bemühungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen „einen starken Schub“ geben. Das EU-Emissionshandelssystem wird auch weiterhin eines der zentralen Instrumente zur Verringerung des Treibhausgasausstoßes sein. 

Positionen:

Am gleichen Tag veröffentlicht die Umweltorganisation WWF  einen neuen Bericht des Wuppertal Instituts in Deutschlands. Der Bericht vergleicht zwei Szenarien. Das erste beruht auf der Annahme, dass bestehende Maßnahmen fortgesetzt werden. Das zweite Szenario berücksichtigt neue Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz und Erhöhung der Marktpenetration erneuerbarer Energien. 

In dem Bericht wird die Ansicht vertreten, dass die EU ihren CO2-Ausstoß bis 2020 um 33 % verringern könne, ohne die Kernkraft auszubauen. Dies setze allerdings neue Klimaschutzmaßnahmen und ein „starkes Emissionshandelssystem“ voraus. 

Laut Oliver Rapf, Leiter der europäischen Klima- und Energieabteilung von WWF, gehe es bei der Erfüllung dieses Ziels „nicht um verfügbare Technologien“, sondern vielmehr darum, „starke und entschlossene Entscheidungen zu treffen“. Vor allem müssten verbindliche Ziele für Energieeffizienz und erneuerbare Energien festgelegt werden. 

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