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UN-Gremium berät über Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen [DE]

Veröffentlicht 13. November 2007 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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Die Beurteilung der ökologischen und sozialen Auswirkungen der Herstellung von Biokraftstoffen sowie die nachhaltige Wiederverwertung von Metallen werden wohl ganz oben auf der Agenda eines neuen globalen Think Tanks für die Effizienz von Rohstoffen stehen, der von den Vereinten Nationen am 9. November 2007 gegründet worden war. 

Der Internationale Ausschuss für nachhaltiges Ressourcenmanagement, der vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) gegründet worden war, wurde anlässlich des dritten Weltwissenschaftsforums ins Leben gerufen.

Ziel des Ausschusses - der ursprünglich 2005 von der Kommission in der EU-Strategie für die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen vorgeschlagen worden war - ist es, die weltweite wissenschaftliche Basis für das Ressourcenmanagement zu stärken. Das Endziel ist, zu der globalen Herausforderung beizutragen, das Wirtschaftswachstum von der Nutzung der Ressourcen abzukoppeln. 

Umweltkommissar Stavros Dimas sagte, der Ausschuss könne eine große Wissenslücke schließen, indem er eine unabhängige wissenschaftliche Bewertung der ökologischen Auswirkungen des Gebrauchs von erneuerbaren und nicht erneuerbaren Ressourcen bereitstelle.

Weiterhin sagte er, dass der Mangel an zuverlässigen wissenschaftlichen Beweisen eindeutig die Bemühungen, politische Strategien in diesem Bereich zu entwickeln, erschwert habe. Dimas versicherte, dass die Kommission den Rat des Ausschusses bei ihrer Politikgestaltung ‚voll berücksichtigen’ werde. Des Weiteren versprach er die fortlaufende Finanzierung durch die EU für die Arbeit des Ausschusses.

Der Kommissar hob zwei Aspekte hervor, von denen er hofft, dass sie ganz oben auf der Agenda des Ausschusses stehen werden:

Zuerst betonte er die Effizienz und Wirkung von Metallrecycling-Maßnahmen weltweit. Dimas ist der Meinung, man werde bald eine globale Strategie für die nachhaltige Wiederverwertung von Metallen brauchen, um die Umwelt und unsere Ressourcen zu schützen. Durch die Wiederverwertung von Metallen könnten bis zu 90% der Energie eingespart werden, die gebraucht werde, um Metallerze zu gewinnen, so der Kommissar weiter. 

Zweitens müsse man gewährleisten, dass Biokraftstoffe nachhaltig seien, so Dimas in Bezug auf die verbindliche Zielvorgabe der EU, den Anteil an Biokraftstoffen bis zum Jahr 2020 um 10% zu erhöhen – vorausgesetzt, dass die Biokraftstoffe nachhaltig hergestellt und dass Biokraftstoffe der zweiten Generation entwickelt würden. Sowohl ökologische als auch soziale Folgen würden berücksichtigt werden müssen, so Dimas.

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