Die Medien-Umfrage hat folgende Prioritäten der Journalisten für EU-Politikbereiche, über die sie berichten, ergeben: Energie (43%), Außenpolitik (42%), Umwelt (39%), Klimawandel (34%) und institutionelle Reformen (31%).
62% der befragten Journalisten sind der Meinung, dass es ihre wichtigste Rolle sei, Analysen und Kommentare bereit zu stellen, anstelle von „reinen“ Informationen. Dies wurde hauptsächlich von Institutions- und Online-Quellen geäußert. 57% der Journalisten sagten, um die Berichterstattung über EU-Angelegenheiten zu verbessern, sei zusätzliches Training über spezifische Kenntnisse der Politiken notwendig.
Eine separate, weiter reichende Leserumfrage hat gezeigt, dass EurActiv-Nutzer zu den Machern in EU-Kreisen zählten: zwei Drittel der Leser sind Politikgestalter oder Entscheidungsträger, hauptsächlich auf politischer Ebene, im gehobenen oder mittleren Management tätig. Elf Prozent der Befragten kommen selbst aus dem Medienbereich; die Zahl ist demnach von 8% im Jahr 2005 gestiegen (siehe unsere Leserumfrage 2005).
Eine große Mehrheit von 75% lesen EurActiv in ihrer Muttersprache. Dies schließt auch die Partnerportale ein, die sich an die nationale politische Leserschaft, besonders in Mittel- und Osteuropa, richten.
Während neue Kommunikationsinstrumente, wie Blogs, Online-Videos und die Syndikation von Inhalten bisher nicht als die wichtigste Informationsquelle betrachtet werden, erkennen die meisten der Befragten die vielfältigen Möglichkeiten, die diese neuen Technologien für die Kommunikation darstellten.



