Erschienen: Dienstag 12. April 2005
Der Artikel konzentriert sich vor allem auf folgende Aspekte:
- Der neue Geltungsdrang der Länder zeugt von einem gewachsenen Selbstbewusstsein.
- Dies schlägt sich auch in gesteigertem Medieninteresse an den Landesvertretungen nieder.
- Die Repräsentanzen üben einen steigenden Einfluss in Brüssel aus.
- Die Länder in Brüssel agieren kaum anders als Industrieverbände. Sie haben Plattform-Charakter und dienen als Kommunikationskanal zwischen dem fernen Brüssel und der Heimat, vor allem auch in ihrem Verhältnis zu Verbänden, Wirtschaftsvertretern und Forschungseinrichtungen.
- Ihre Funktion besteht vor allem auch darin, neue Kontakte anzubahnen und bestehende zu pflegen.
- Obwohl die Länder regelmäßig in themenbezogenen Allianzen kooperieren, vertreten sie oft unterschiedliche Interessenschwerpunkte.
Der Verfasser kommt aber auch zu dem Schluss, dass die Vielstimmigkeit der Deutschen in Brüssel von vielen Akteuren als Nachteil empfunden werde, da die nationalen Interessen nur verwässert in den EU-Institutionen ankommen würden. Bemerkenswert sei in dieser Hinsicht vor allem auch, dass sich die Zahl der Mitarbeiter aller Ländervertretungen in Brüssel seit 1998 fast veroppelt habe, während die Vertretung der Bundesrepublik mit derzeit 160 Mitarbeitern auskommen müsse.
Die Analyse können Sie hier
lesen.
WICHTIGER HINWEIS
'Leserbriefe' sind Kommentare aus externen Quellen. EurActiv - eine unabhängige Plattform - bezieht keine Stellung. Die in den 'Leserbriefe' vertretenden Meinungen sind ausschließlich diejeningen der Autoren.