Mit ihrem neuen Kommunikationskonzept will die Kommission vor allem folgendes erreichen:
- Den Bürgern soll mehr zugehört werden („Zuhören“).
- Die EU-Politik soll in leicht verständlicher Weise vermittelt werden („Kommunizieren“).
- Informationen und Informationskanäle sollen stärker auf nationale und lokale Interessen zugeschnitten werden („Kontakte auf lokaler Ebene“).
Insgesamt 50 Maßnahmen sollen zur Verwirklichung dieser Ziele beitragen. Hiervon sollen 18 noch im Jahr 2005, 15 in der ersten Hälfte 2006, acht in der zweiten Hälfte 2006 und neun zwischen 2007 und 2009 umgesetzt werden.
Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört die Verbesserung der internen Kommunikationskompetenzen und –strukturen innerhalb der Dienststellen der Kommission. Diese sollen Informationen professioneller und verständlicher vermitteln und es soll auch mehr auf eine einheitliche Darstellung der Kommission in sämtlichen Informationsmaterialien geachtet werden. So sollen unter anderem allen politischen Vorschlägen eine klar und verständlich formulierte Zusammenfassung beigefügt werden, aus der in einfachen Worten hervorgeht, welche Vorteile sie für den Einzelnen und für die Gesellschaft bringen.
Darüber hinaus zielt der Aktionsplan darauf ab, dass bestehende Kommunikationsmittel und –kanäle – etwa das Internet und die audiovisuellen Dienste, Bürger-Kontaktzentren und Publikationen der Kommission - wirksamer genutzt und verwaltet werden.
Der wahre Schwerpunkt des Aktionsplans sind jedoch die Kommissionsvertretungen in den Mitgliedstaaten. Sieben Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass sie die wichtigsten Botschaften der Kommission besser an die Bürger in den einzelnen Ländern und ihre Interessen anpassen. Um dies zu erreichen sollen in den Vertretungen 50 neue ‚A-Stellen’ geschaffen werden.



