Der Ratgeber „Aufbau guter Medienbeziehungen“ fasst die Ergebnisse der Studie und die im Rahmen einer Konferenz mit 120 Vertretern von Interessengruppen gesammelten Beiträge von 18 Journalisten und EU-Kommunikationsexperten zusammen.
Einige Schlussfolgerungen des Ratgebers sind:
- NGOs werden als bessere Kommunikationsstrategen wahrgenommen als Unternehmensverbände
- Für 83% der Journalisten, die über EU-Entwicklungen berichten, sind Onlineinformationen unerlässlich, um Zeit zu sparen
- 65% der Journalisten ziehen einen raschen Zugriff auf Positionspapiere im Vorfeld von relevanten EU-Entscheidungen und bessere Internetseiten den traditionellen Mitteln vor
- Die Journalisten verlangen bessere Bedingungen für tiefgründige Recherchen, investigativen Journalismus und Quellenschutz
- Transparenz und ethische Leitlinien werden bei Berichterstattung über Interessenverbände als unerlässlich eingeschätzt
- Diskussionen zwischen NGOs und der Industrie bringen einen Mehrwert für Bürgerdebatten zu EU-Themen
Die Debatten zeigen auch, dass Positionen am besten durch folgendes vermittelt werden können:
- Eine frühzeitige Berichterstattung über die vorhandenen Positionen zu aktuellen EU-Themen
- Internetseiten sollten stetig aktualisiert werden und benutzerfreundlich gestaltet sein
- Eine stärkere Präsenz in Politikforen, die Positionen vergleichen
- Die Darstellung von Positionen im Internet
Veranstaltungen, Gefühle und Kontroversen sind nach Auffassung der Brüsseler Journalisten für die Aufbereitung von Nachrichten unerlässlich.


