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Auf der Tagesordnung der Ratssitzung am 25. August stehen die Beiträge der EU-Mitgliedstaaten zur UN-Friedenstruppe und die Rolle Italiens in der Mission.
Der französische Präsident Jacques Chirac hat am 24. August angekündigt, dass Frankreich bereit sei mit 2.000 Soldaten zu der geplanten UN-Friedenstruppe im Libanon beizutragen. Frankreich hatte eine wichtige Rolle gespielt bei den Verhandlungen über einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah am 14. August 2006. Später war das Land jedoch in die Kritik geraten nachdem bekannt wurde, dass nur 200 Soldaten für die Unterstützung der 2000 Mann starken UNIFIL-Truppe vorgesehen waren.
Nach Ansicht des finnischen Außenministers und derzeitigen Ratspräsidenten Erkki Tuomioja sollten die ersten Verstärkungen bereits in der kommenden Woche im Libanon eintreffen. Tuomioja sagte er erwarte, dass die Mitgliedstaaten auf dem Treffen in Brüssel klare Zusagen machen würden über ihre Beiträge zu der Friedenstruppe. Vorgesehen ist eine 15.000 Soldaten umfassende Friedenstruppe. UN-Generalsekretär Kofi Annan wird an dem Treffen der EU-Außenminister teilnehmen.
Voraussichtlich wird bei der Sitzung auch eine endgültige Entscheidung über die Rolle Italiens getroffen werden. Italien hat zugesagt 2.000 bis 3.000 Soldaten zu entsenden und wird voraussichtlich die Leitung des Einsatzes übernehmen.
Kommissionspräsident José Manuel Barroso sagte, die Kommission sei zuversichtlich, dass Europa seinen Beitrag leisten werde zur Erweiterung der UNIFIL-Truppe, deren Aufgabe es sei die libanesische Regierung dabei zu unterstützen, die Kontrolle über den ganzen Libanon zurück zu gewinnen.“
Die USA und Großbritannien haben erklärt, keine Bodentruppen senden zu wollen.