EurActiv Logo
EU-Nachrichten & Politikdebatten
- durch Sprachenvielfalt -
Bulgaria News
Turkey News
Germany News
Spain News
France News
United Kingdom News
Poland News
Czech Republic News
Slovakia News
Hungary News
Romania News
Serbia News
Greece News
Italy News
Bulgaria Turkey Germany Spain France United Kingdom Poland Czech Republic Slovakia Hungary Romania Serbia Greece Italy
EurActiv.com Réseau

ALLE SEKTIONEN BROWSEN

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Auf Grund des großen Erfolgs von EurActiv Deutschland findet die komplette deutschsprachige EU-Berichterstattung des EurActiv-Netzwerkes nun über Euractiv.de statt.

Die deutschsprachige Fassung von EurActiv.com wird nicht mehr aktualisiert, alle bisherigen übersetzten Texte bleiben aber im Archiv für Sie verfügbar.

Wir freuen uns, Sie künftig auf EurActiv.de begrüßen zu dürfen!

Kommission will Maßnahmen gegen illegale Einwanderer angleichen

Veröffentlicht 02. September 2005 - Aktualisiert 29. Januar 2010
Druckoptimierte VersionEinem Freund senden

Kommissar Frattini schlägt gemeinsame Regeln für die Abschiebung illegaler Immigranten und Maßnahmen für eine stärkere Integration der legalen Einwanderer vor.

Die Kommission hat am 1. September ein umfangreiches Paket von Maßnahmen aus dem Bereich Justiz und Inneres vorgestellt. Mit der Kombination aus einer Richtlinie und drei Mitteilungen will Innen-Kommissar Franco Frattini wohl eher den Wortführern einer Politik der harten Hand eine Freude machen, die gegen illegale Immigranten hart durchgreifen und sie schnell abschieben wollen. Gleichzeitig will die Kommission offenbar Rufen nach einer besseren Integration legaler Einwanderer nachkommen. 

Der Richtlinien-Entwurf beinhaltet Regeln zu Rückführung und Abschiebung, zum Einsatz von Zwangsmaßnahmen, zur Abschiebehaft und zur Wiedereinreise. Außerdem soll als allgemein verbindliches Prinzip eingeführt werden, dass illegale Aufenthalte nur durch ein faires und transparentes Verfahren beendet werden können. 

Die Mitteilung zur Integration schlägt Maßnahmen auf europäischer und nationaler Ebene vor und betont, es sei wichtig, Einwanderer über ihre Rechte und Pflichten in unseren Gesellschaften aufzuklären und sie bei deren Wahrnehmung zu unterstützen. Eine zweite Mitteilung behandelt unter anderem das Problem des so genannten „Brain drain“ (der Abwanderung von Bildungs-Eliten aus Entwicklungsländern). Eine weitere Mitteilung beschäftigt sich mit den Lebensbedingungen solcher Flüchtlinge, die innerhalb der Grenzen ihrer Herkunftsländer bleiben. 

EurActiv wird dieses Thema in den nächsten Tagen und Wochen intensiv weiterverfolgen. 

Advertising

Advertising

Advertising