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Studie: Integration älterer Arbeiter als Schlüssel für Wachstum [DE][en

Erschienen: Donnerstag 4. Oktober 2007   

Eine neue Studie aus den USA hat gezeigt, dass die Industrieländer bald vor dem Problem stehen würden, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden, sowie mit einem Arbeitskräftemangel konfrontiert sein würden. Um dies zu verhindern, müssten Politiken dahingehend reformiert werden, dass ältere Arbeiter erhalten oder wieder in den Herstellungsablauf integriert würden, so die Studie weiter.

Hintergrund:

1997 lag der Prozentsatz der Bevölkerung der G7 über 50 Jahren bei 30%; bis 2017 wird sich diese Zahl auf 40% zu bewegen. Der Prozentsatz der G7-Bevölkerung, die sich im ‚besten Arbeitsalter’ befindet (15 bis 49 Jahre) wird von 51% (1997) auf 44% (2017) zurückgehen.

Einen neue Studie, die von der amerikanischen Vereinigung American Association of Retired Persons (AARP) durchgeführt wurde, untersuchte, wie die weltweit führenden Volkswirtschaften auf die Dynamik einer alternden Arbeiterschaft reagieren. Die Studie betrachtete die Länder Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, das Vereinigte Königreich und die USA, und schloss Antworten von Regierungen, Arbeitgebern und 8.200 Arbeitnehmern in den G7-Staaten ein.

Weitere Nachrichten:

Einige der wichtigsten Ergebnisse der Studie sind:

  • 41% der befragten Arbeitnehmer über 50 Jahre gehen davon aus, dass sie innerhalb der kommenden fünf Jahre in den Ruhestand gehen; weitere 18% denken, dass sie ‚eventuell’ in Rente gehen. 
  • Wenn die Arbeiter in diesem Altersrahmen jedoch alle innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre zur gleichen Zeit die Arbeit niederlegen, wird sich eine beträchtliche Kluft an qualifizierten Arbeitskräften in einer Reihe von Branchen in vielen der G7-Staaten abzeichnen.
  • Diese Kluft an qualifizierten Arbeitskräften kann am besten überwunden werden, indem der Anteil älterer Arbeiter innerhalb der gesamten erwerbstätigen Bevölkerung erhöht wird.
  • Aufgrund florierender Wirtschaften und eines weniger dramatischen demographischen Wandels befinden sich Kanadaexternal , das Vereinigte Königreich und die USA in der besten Position, um dieser Herausforderung gerecht zu werden; Deutschlandexternal (siehe auchexternal ) und Frankreich holen jedoch auf. Die Studie warnt, dass Italien und Japan einen stärkeren Fokus auf dieses Problem legen müssten, da sie von einer schnell alternden Bevölkerung, zunehmender Langlebigkeit und niedrigen Geburtraten betroffen seien.
  • Auf die Frage, welches das größte Hindernis für die Schaffung neuer Arbeitsplätze sei, antworten 60% der Arbeitnehmer, es sei eine Altersdiskriminierung. Etwa 38% sagte, ihr Arbeitgeber begrüße ältere Arbeiter. Nur 30% sind der Meinung, dass ihr Arbeitgeber klar definierte Politiken verfolge, welche die Einstellung weiterer älterer Arbeiter unterstützten. In Italien und in Deutschland glauben nur 13%, dass dies in ihren Ländern der Fall sei.

Nächste Schritte:

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Claudette Abela Baldacchino, Member, PES Group, Committee of the Regions (MT)
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