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Die Weltkonferenz zu Frauen und Sport 2008 ermahnte die Olympische Bewegung, Politiker, Unternehmen und NGOs, jede Möglichkeit zu nutzen, die Stellung von Frauen im Sport zu fördern und ihre Situation gleichzeitig als Triebkraft für weltweiten sozialen Wandel zu nutzen.
Die vierte Weltkonferenz
zum Thema Frauen und Sport des Internationalen Olympischen Komitees (IOK bzw. IOC), die vom 8. bis zum 10. März 2008 in Jordanien stattfand, brachte die Olympische Bewegung, Universitäten, Industrie, Regierungen und NGOs zusammen. Sie sollten die Rolle des Sports als Triebkraft für einen positiven sozialen Wandel und die Rolle der Frauen hierbei diskutieren.
Die diskutierten Themen umfassten HIV/Aids, herausfordernde Geschlechternormen und die Beziehungen zwischen Sport, Geschlecht und Ethnizität. Zudem sprachen die Teilnehmer über neue Möglichkeiten, um die Teilnahme von Frauen am Sport zu erhöhen.
Die Konferenz nahm den „Dead Sea Plan of Action
“ an, der einen Leitplan dafür darlegt, wie die Stellung von Mädchen und Frauen im und durch den Sport gestärkt werden könne. Dies sei durch Maßnahmen in fünf bestimmten Bereichen möglich:
Dem IOC zufolge haben 600 Teilnehmer aus 116 verschiedenen Ländern einstimmig beschlossen, sich der Strategie und den Zielen des Aktionsplans zu verpflichten.
Auch die Gewinnerinnen der ‚Women and Sport Awards’ 2008 wurden während der Konferenz bekannt gegeben. Diese Preise werden Frauen verliehen, die herausragende Beiträge zur Stärkung der Teilnahme von Frauen und Mädchen am Sport in der ganzen Welt geleistet haben. Die Gewinnerinnen des Jahres 2008 sind sowohl politische Persönlichkeiten als auch ehemalige erstklassige Sportlerinnen.
Auch das Weißbuch Sport
und der begleitende Aktionsplan
, die beide im Juli 2007 angenommen wurden, betonen die Notwendigkeit, Themen der Geschlechtergleichstellung in allen Aktivitäten der EU, die mit Sport in Verbindung stehen, zu unterstützen.