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Stellenangebot registrierenEine europaweite Aktionswoche gegen Rassismus und Diskriminierung im Fußball soll dazu beitragen, lokale Probleme in einzelnen Fußballvereinen und Gemeinden zu lösen.
Die europäische Aktionswoche gegen Rassismus und Diskriminierung im Fußball, die so genannte FARE Aktionswoche
, findet vom 17. bis zum 30. Oktober 2006 statt. Bei diesem Ereignis, das das Netzwerk Football Against Racism in Europe (
FARE
) nun bereits zum siebten Mal organisiert, werden in 37 europäischen Staaten tausende Aktivitäten Teilnehmer anlocken.
Die vielen Initiativen und Aktivitäten zielen darauf ab, einzelne Probleme in den Vereinen oder Gemeinschaften vor Ort anzugehen und gleichzeitig ein europaweites geschlossenes Auftreten gegen Rassismus im Spiel zu erreichen. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf der Integration von ethnischen Minderheiten und Einwanderern in Fußballvereine, zudem sollen mehr Frauen und Mädchen für diesen Sport gewonnen und durch gezielte Aktionen Fremdenfeindlichkeit im Spiel bekämpft werden.
Die FARE-Aktionswoche solle vor allem zeigen, wie Sport aussieht, an dem wir alle gern teilnehmen, erklärte Piara Powar. Das Ziel sei ein integrierendes Spiel ohne jede Form der Diskriminierung, das alle Gemeinschaften erreichen könne, so Powar.
FARE hat bereits verschiedene Antirassismus-Aktivitäten während der FIFA Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland organisiert. Während der FARE-Aktionswoche werden auch die Fußballstars der UEFA Champions League dazu beitragen, die Botschaft von FARE zu verbreiten. Rassismus könne nicht durch eine einzelne Aktionswoche bekämpft werden, aber die UEFA hoffe, dass dadurch immer mehr Mitglieder der Fußballgemeinschaft den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung unterstützen werden, sagte der UEFA-Präsident Lennart Johansson.
Das Europäische Parlament hat im März 2006 eine Erklärung
angenommen, die jede Form des Rassismus im Fußball, während und am Rande des Spiels, verurteilt.