Nach zähen Verhandlungen am 15. und 16. Dezember 2005 einigten die EU-Staats- und Regierungschefs sich unter dem britischen Ratsvorsitz auf den EU-Finanzrahmen 2007-2013.
Die Einigung sieht vor, dass der siebenjährige EU-Finanzrahmen auf 862,3 Milliarden Euro (1,045 % des BNE) angehoben wird. Gegenüber den 1,03 % des letzten britischen Vorschlags bedeutet dies eine Erhöhung um 13 Milliarden Euro. Aber gegenüber dem luxemburgischen Kompromissvorschlag (Juni 2005) ist dies eine Verringerung um 22 Milliarden.
Auf dem EU-Gipfel vom 16. bis 17. Juni 2005 war es den EU-Chefs nicht gelungen, eine Einigung zu finden. Ein Streit zwischen Großbritannien und Frankreich um den britischen Beitragsrabatt war einer der größten Stolpersteine. Aber auch die Mitgliedsbeiträge anderer Nettozahler wurden heftig debattiert.