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Tag: rule of law

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Auf Grund des großen Erfolgs von EurActiv Deutschland findet die komplette deutschsprachige EU-Berichterstattung des EurActiv-Netzwerkes nun über Euractiv.de statt.

Die deutschsprachige Fassung von EurActiv.com wird nicht mehr aktualisiert, alle bisherigen übersetzten Texte bleiben aber im Archiv für Sie verfügbar.

Wir freuen uns, Sie künftig auf EurActiv.de begrüßen zu dürfen!

Kurdische Frage wirft Schatten auf türkische Wahlen - 20. April 2011 - Nachrichten

Das oberste Gericht der Türkei hat beschlossen, zwölf Kandidaten von der Teilnahme an den Parlamentswahlen im Juni auszuschließen. Darunter sind sieben Kurden, einschließlich der Trägerin des Sacharow-Preises, Leyla Zana. Diese Entscheidung löste gewalttätige Proteste aus. Die führende kurdische politische Partei des Landes droht mit Wahlboykott. Die Europäische Kommission hat den Rückgang der demokratischen Standards in der Türkei bedauert.

Ungarn: Neue Verfassung festigt die Macht der regierenden Partei - 19. April 2011 - Nachrichten

Die ungarische Fidesz-Partei hat gestern (18. April) eine neue Verfassung im Parlament durchgedrückt. Sie umging einen Boykott der Opposition, die den Mangel an Konsens beklagt hatte und die Macht der Fidesz über ihre Amtszeit hinaus zementiert sieht.

Ungarns Verfassung als „Trojanisches Pferd für autoritäres System“ - 18. April 2011 - Nachrichten

Die neue ungarische Verfassung, die heute (18. April) in Budapest verabschiedet werden soll, wird von Bürgerrechtsgruppen heftig kritisiert. Guy Verhofstadt, Chef der Liberalen im Europäischen Parlament, nannte sie ein „Trojanisches Pferd für ein autoritäreres politisches System in Ungarn, das auf der Beibehaltung der Einparteienherrschaft basiert“.

Explosion in Weißrussland verheißt harte Zeiten für die Opposition - 14. April 2011 - Nachrichten

Der Oppositionsleiter Alexander Milinkewitsch warnte, dass es wahrscheinlich so aussehe, als werde Präsident Alexander Lukaschenko, der als der „letzte Diktator Europas“ bekannt ist, die Explosion in der Minsker U-Bahn nutzen, um den Oppositionsparteien die Daumenschrauben anzulegen.

Štefan Füle: EU wird es nicht erlauben, dass die arabischen Revolutionen „gestohlen“ werden - 13. April 2011 - Interview

Die Europäische Union stifte keine Revolutionen in der arabischen Welt an, noch versuche sie, anderen ihre Werte aufzuerlegen. Sobald aber die Völker Tunesiens, Ägyptens und anderer Länder den Weg der Reform einschlagen, werde die EU nicht erlauben, dass diese Revolutionen „gestohlen“ würden, erklärte der Kommissar für Erweiterung und Nachbarschaftspolitik, Štefan Füle, EurActiv in einem Exklusivinterview.

Der EU-Kommissar für Erweiterung und Nachbarschaftspolitik, Štefan Füle, ist ein Berufsdiplomat, der vorher als tschechischer Botschafter bei der NATO und in Litauen fungierte.

Georgi Gotev, EurActivs Senior Redakteur, führte das Gespräch.

Um eine gekürzte Version dieses Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Neue Verfassung Ungarns: familienfreundlich, schwulenfeindlich - 24. März 2011 - Nachrichten

Ihre Entwerfer mögen sie „eine Verfassung für das 21. Jahrhundert“ genannt haben – der endgültige Text der neuen ungarischen Verfassung, die nächsten Monat angenommen werden soll, scheint eine Laudatio der christlichen Wurzeln des Landes und seiner vergangenen Größe zu sein.

Fidesz-MdEP: Ungarn wird vor Ostern neue Verfassung haben - 10. März 2011 - Interview

Die neue ungarische Verfassung werde Mitte April, während der Woche vor Ostern, angenommen werden, erklärte der Fidesz-Europaabgeordnete József Szájer, stellvertretender Vorsitzender der Europäischen Volkspartei und Vorsitzender einer Gruppe von drei Parlamentariern, die die neue ungarische Verfassung entwirft, EurActiv in einem Exklusivinterview.

Der ungarische Europaabgeordnete József Szájer ist Mitglied der regierenden Fidesz-Partei, stellvertretender Vorsitzender der Mitte-Rechts-Europäischen Volkspartei im Europäischen Parlament und Vorsitzender einer Gruppe von drei Parlamentariern, die die neue ungarische Verfassung entwirft.

József Szájer war ein Mitglied des Europäischen Konvents, der eine europäische Verfassung entwarf (2002-2003). Der Mitteilung zufolge, die einen Ausschuss mit den Regierungsfraktionen einrichtete, um die neue Verfassung zu entwerfen, sind die zwei anderen Mitglieder des Ausschusses Gergely Gulyás (Fidesz) und László Salamon (KDNP, Koalitionspartner der Fidesz).

Georgi Gotev, EurActivs Senior Redakteur, führte das Gespräch. Fragen, die EurActiv Ungarn und Origo gesandt hatten, wurden auch verwendet.

Um eine gekürzte Version dieses Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Medienexperten fordern „Rückeroberung“ der Pressefreiheit - 07. März 2011 - Nachrichten

EU-Abgeordnete und prominente Medienschaffende haben gestern (3. März) davor gewarnt, dass sich die Pressefreiheit in Ungarn, Rumänien, Bulgarien, aber auch in Italien und Frankreich dramatisch verschlechtert habe. Sie forderten die EU-Institutionen dazu auf, eine breit angelegte „Rückeroberung“ der Grundrechte in der Europäischen Union voranzutreiben.

Philosophin löst ungarischen Zusammenstoß im Europäischen Parlament aus - 02. März 2011 - Nachrichten

Die Mitte-Rechts-Regierung von Viktor Orbán „kriminalisiere 20 Jahre der Demokratisierung im Land“, sagte eine prominente ungarische Philosophin dem Europäischen Parlament gestern (1. März). Europaabgeordnete, die Orbáns Regierung nahe stehen, nannten die Sprecherin eine „Lügnerin“.

Oppositionsabgeordneter: EU sollte bei türkischen Wahlen „aufmerksam“ sein - 17. Februar 2011 - Interview

Die Europäische Union sollte die kommenden Parlamentswahlen in der Türkei, die für den 12. Juni geplant sind, sowie den politischen Prozess, der zu ihnen hinführe, sehr aufmerksam verfolgen, sagt Onur Öymen, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für europäische Angelegenheiten der Großen Nationalversammlung der Türkei.

Onur Öymen ist Vizepräsident der Republikanischen Volkspartei (CHP), der größten Oppositionskraft in der Türkei, die der Sozialistischen Internationalen angeschlossen ist. Er ist ein Berufsdiplomat und fungierte als Botschafter seines Landes in Dänemark, Deutschland und bei der NATO.

Georgi Gotev, EurActivs Senior Redakteur, führte das Gespräch.

Oppositionsführer: Russland hat letzte Chance, sich friedlich zu ändern - 10. Februar 2011 - Nachrichten

Die Parlamentswahlen im Dezember seien die letzte Chance, die Lage in Russland friedlich zu verändern, sagte der prominente Oppositionsleader Michail Kassjanow dem Europäischen Parlament gestern (9. Februar) in Brüssel. Er sagte, dass die Alternative eine Revolution wäre – nicht mit Kamelen wie in Ägypten, sondern mit Gewehren und Stöcken.

Minister: „Bosnische Verfassung diskriminierend“ - 04. Januar 2011 - Interview

Bosnien und Herzegowina müsse noch viele Reformen unternehmen, aber sein Volk brauche Ermutigungen auf seinem Weg zur Integration mit dem Westen, erklärte Sven Alkalaj, der Außenminister des Landes, EurActiv Deutschland in einem Exklusivinterview.

Sven Alkalaj ist seit 2007 Außenminister von Bosnien und Herzegowina. Bevor er dieses Amt bekleidete, war er Botschafter seines Landes in den Vereinigten Staaten, Belgien und bei der NATO. Alkalaj, der sefardischer Abstammung ist, ist einer der prominentesten Juden Bosniens.

Daniel Tost von EurActiv Deutschland führte das Gespräch.

Litauens Außenminister: Senkungen des langfristigen EU-Budgets vielleicht nötig - 14. Dezember 2010 - Interview

Einige Kürzungen im langfristigen EU-Budget für die Periode 2014-2020 könnten angesichts der derzeitigen finanziellen Realität notwendig sein. Tiefgreifende Kürzungen würden jedoch die Kapazität der Europäischen Union, als globaler Akteur aufzutreten, reduzieren, sagte der litauische Außenminister, Audronius Ažubalis, EurActiv in einem Exklusivinterview.

Audronius Ažubalis schloss 1989 sein Studium des Journalismus ab. Später studierte er Politikwissenschaften und Wirtschaft in den Vereinigten Staaten. 2004 wurde er ins litauische Parlament gewählt, wo er der Vorsitzende des Ausschusses für Außenpolitik war. Im Februar 2010 wurde er zum Außenminister.

Georgi Gotev, EurActivs Senior Editor, führte das Gespräch.

Um eine gekürzte Version dieses Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Atomkraftwerk in Weißrussland „besorgt“ Litauen - 14. Dezember 2010 - Nachrichten

Weißrusslands Pläne, 50 km von Vilnius entfernt ein Atomkraftwerk zu bauen, seien für Litauen Grund zur Sorge, sagte der Außenminister des Landes, Audronius Ažubalis, EurActiv in einem Exklusivgespräch.

MdEP fordern „Konsensforum“, um EU-Ukraine-Beziehungen zu gestalten - 26. November 2010 - Nachrichten

Das Europäische Parlament hat gestern (25. November) eine Entschließung über die Ukraine angenommen, die die Behörden des Landes auf die Schaffung eines „Konsensforums“ drängt, das sowohl Politiker aus der regierenden Partei als auch aus der Opposition einbeziehe, um die Position Kiews der EU gegenüber zu koordinieren.

Ukraine: langsam in Richtung Visumliberalisierung - 23. November 2010 - Nachrichten

Die Europäische Union hat gestern (22. November) Bedingungen festgesetzt, damit die Ukraine das Recht, visumfrei in die EU einzureisen, gewinnen kann, aber sagte, dass jeglicher künftiger Fortschritt von den demokratischen Reformen und von Verbesserungen im Bereich der Menschenrechte abhängen werde.

Gipfel wird EU- Eignung der Ukraine prüfen - 17. November 2010 - Nachrichten

EU-Diplomaten haben gesagt, sie würden den Gipfel zwischen der EU und der Ukraine am 22. November, den ersten mit dem neu gewählten Präsidenten, Viktor Janukowitsch, genau beobachten, um herauszufinden, ob sich ihr Nachbar von Europa entferne oder nicht.

Ukraine testet ihren Einfluss auf das Europäische Parlament - 11. November 2010 - Nachrichten

Das Europäische Parlament verschob gestern (10. November) zum zweiten Mal die Abstimmung zu einer Entschließung, die die Behörden in Kiev als feindselig ansehen. Europaabgeordnete haben EurActiv mitgeteilt, dass die Ukraine, um die Entschließung zu verhindern, eine Technik der Einflussnahme ausübe, die der des Kremls „sehr ähnele“.

Beitritt des Schengenraums: Verzögerung für Bulgarien und Rumänien - 14. September 2010 - Nachrichten

Die EU-Minister für Europäische Angelegenheiten beschlossen gestern (13. September), die Überwachung Rumäniens und Bulgariens auszudehnen. Sie wurde eingeführt, um ihre schlecht funktionierenden Justizsysteme und Unfähigkeit, Korruption zu bekämpfen, anzugehen. Frankreich sagte, die Mehrheit der Länder sei gegen den Schengen-Beitritt Bukarests und Sofias, solange die Überwachung noch in Kraft sei.

Türkei: Volksentscheid stärkt Regierungspartei - 13. September 2010 - Nachrichten

Die türkische regierende AK-Partei des Premierministers, Recep Tayyip Erdoğan, hat ein Referendum von wichtiger Bedeutung, das Verfassungsänderungen einführt, am Sonntag (12. September) gewonnen. Der Sieg der „Ja“-Anhänger mit 58 Prozent gegen 42 ist höher als erwartet und soll vor den nationalen Wahlen, die nächstes Jahr stattfinden werden, die AKP stärken.  

Türkei: Opposition verstärkt Referendumskampagne - 02. September 2010 - Nachrichten

Die größte türkische Oppositionspartei, die CHP, hat die Details ihrer Ablehnung der Verfassungsänderungen, die die regierende AK-Partei vorgeschlagen hat, dargestellt. Ob sie angenommen werden, soll ein Volksentscheid am 12. September entscheiden.

Neuer Oppositionsführer bringt Aufregung in türkische Politik - 26. Mai 2010 - Nachrichten

Die Wahl von Kemal Kılıçdaroğlu zum Führer der türkischen Hauptoppositionspartei CHP wurde von der Presse als potentielles Erdbeben in der Politik des Landes verkündet. EurActiv Türkei trug zu diesem Artikel bei.

Albanien sucht nach einem Weg aus dem politischen Schachmatt - 06. Mai 2010 - Nachrichten

Die albanische Regierung tut alles in ihrer Macht stehende, um einen Weg aus der nie da gewesenen politischen Krise zu finden, in der die Opposition das Parlament boykottiert und Tirana daran hindert, in Richtung der EU-Mitgliedschaft voranzuschreiten, sagte der Vize-Premierminister und Außenminister Ilir Meta gegenüber EurActiv in einem exklusiven Interview.

Türkische Opposition: Kein Bedauern über zurückgewiesene Verfassungsänderung - 05. Mai 2010 - Nachrichten

Das türkische Parlament wies am 3. Mai eine Verfassungsänderung zurück, um es schwieriger zu machen, politische Parteien zu verbieten, was die Pläne der Regierung, eine während der Militärherrschaft in den 1980ern geschrieben Charta zu reformieren, durcheinander warf. Ein Vertreter der türkischen Hauptoppositionspartei sagte EurActiv in einem Interview, dass der zurückgewiesene Artikel die autoritäre Regierung gestärkt hätte.

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