Die Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation (Richtlinie 2002/58/EC) wurde 2002 als eine Ergänzung zur bestehenden Datenschutz-Rahmenrichtlinie 97/66/EC angenommen. Sie regelt Fragen der Privatsphäre und des Datenschutzes, die durch neue Internet-Marketing-Methoden entstehen. Einer der umstrittensten Aspekte der Richtlinie ist die Einführung eines „Opt-in“-Systems, das die vorherige Zustimmung des Nutzers für den Empfang unerwünschter Emails (Spam) verlangt. Im November 2007 hat die Kommission eine Überarbeitung der Richtlinie vorgeschlagen, um die neuesten technologischen Entwicklungen einzubeziehen.