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Umweltfragen befanden sich im vergangenen Jahr zwar weit oben auf der politischen Agenda, bei der Umsetzung der Maßnahmen sei die EU jedoch „in Verzug“, heißt es in einer Überprüfung der EU-Umweltpolitik für Jahr 2007, die gestern (2. Juli 2008) vorgelegt wurde.
Die Umweltminister der EU werden heute (3. Juli 2008) aufgefordert werden, die Entwicklung von Demonstrationsanlagen für die Technologie zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) voranzutreiben. Dies wird unter anderem das Thema eines zweitägigen informellen Ratstreffens der EU-Energie- und Umweltminister sein – dem ersten unter französischer EU-Ratspräsidentschaft.
Trotz Bedenken, dass ein zunehmender Rohstoffmangel und steigende Rohmaterialkosten die Aussichten von Europas Wirtschaftswachstum trüben, ist die EU auf der Suche nach Möglichkeiten, um den Einfluss von Industrieaktivitäten, Produktherstellung und Verhaltensmustern auf die Umwelt zu verringern. (mehr)
Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich in einem Versuch, die Abhängigkeit von importiertem Öl zu senken und die Erderwärmung zu bekämpfen, verpflichtet, den Anteil von Biokraftstoffen im Verkehr bis 2020 auf zehn Prozent zu erhöhen; die Bedenken, dass eine gesteigerte Erzeugung von Biokraftstoffen zu Massenabholzung sowie zu Nahrungsmittelknappheit führen könnte, nehmen jedoch zu. (mehr)
Die EU hat mehrere Initiativen zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen im Rahmen des Kyoto-Protokolls (Senkung des CO2-Ausstoßes bis 2012 um acht Prozent gegenüber 1990) eingeleitet. (mehr)