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Eine Verlagerung der Steuerlast, um den Arbeitsmarkt zu entlasten und dafür umweltschädigende Aktivitäten zu besteuern, gehört zu den wichtigsten Inhalten des neuen Grünbuchs, das am 28. März 2007 von den Kommissaren Dimas und Kovács vorgelegt wurde.
Klimawandel und Energiesicherheit stehen ganz oben auf dem Programm der EU. Die Kommission wird eine breit angelegte Anhörung zum weiteren Einsatz von marktbasierten Instrumenten, die nachhaltigen Verbrauch und Produktion gewährleisten sollen, abhalten.
Steuern, Gebühren, Fördermittel und Umweltzertifikate können dazu beitragen, Umwelt- und Energieziele zu realisieren, wenn man gleichzeitig unvorhersehbare Kosten und nicht nachhaltiges Verhalten in Betracht zieht.
Das Grünbuch zum Einsatz von marktbasierten Instrumenten als Bestandteil umwelt- und energiepolitischer Strategien wurde am 28. März 2007 von Umweltkommissar Dimas und Steuerkommissar Kovács vorgelegt. Die Kommission ist der Meinung, dass der verstärkte Einsatz dieser Instrumente kosteneffektiver sein könne als direkte Gesetzgebung, um die Zielvorgaben, die während des Frühjahrsgipfels formuliert wurden, zu erreichen.
Das Grünbuch betrifft verschiedene Bereiche und Möglichkeiten des weiteren Einsatzes dieser Instrumente, und betont die folgenden Herausforderungen:
Das Grünbuch weist des Weiteren darauf hin, dass die Regelung der EU zur Einstimmigkeit in Steuerfragen den Einfluss der Union auf die Mitgliedstaaten einschränkt.
Das Europäische Umweltbüro (EUB) bezeichnete das Grünbuch als zu „schüchtern“. In den Reihen des EUB hatte man gehofft, die Kommission würde eine stärkere Führungsrolle übernehmen. Das EUB äußerte den Vorschlag, dass die Mitgliedstaaten dazu aufgefordert werden sollen, einer Verlagerung der Steuereinnahmen um 10% innerhalb der kommenden 10 Jahre und einer minimalen Koordinierung der Maßnahmen, wie man dieses Ziel erreichen kann, zuzustimmen.