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Consultant (Scientist) to work on the NERC-funded project "VALOR"
Stellenangebot registrierenDie EU-Mitgliedstaaten haben die französische Ratspräsidentschaft mit dem Mandat ausgestattet, Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament aufzunehmen, um die letzten Details eines Verordnungsentwurfs zur Senkung der CO2-Emissionen von Neuwagen festzulegen. Durch das Gesetz könnte die vollständige Einhaltung der Auflagen für die Hersteller erst 2015 verpflichtend werden.
Im Dezember 2007 hat die Europäische Kommission verbindliche Regelungen vorgeschlagen
, die Kfz-Hersteller dazu zwingen würden, die durchschnittlichen Emissionen von Neuwagen durch verbesserte Fahrzeugtechnologien um 18% von derzeit 160 Gramm CO2 pro Kilometer auf 130g/km im Jahr 2012 zu senken. Eine weitere Reduzierung um 10g/km soll durch Verbesserungen in anderen Bereichen wie den Reifen, dem Kraftstoff, der Klimaanlage oder dem umweltfreundlichen Fahren erzielt werden.
Obwohl 130g/km das branchenweite Ziel ist, variieren die vorgeschlagenen Ziele je nach Art der hergestellten Autos. Fiats Ziel würde beispielsweise strenger ausfallen (122g) als das von Volkswagen (132g), da Fiats Autos kleiner sind und bereits jetzt weniger Emissionen verursachen.
Autos verursachen rund 12% aller CO2-Emissionen in der EU (CO2 ist das für den Klimawandel am meisten verantwortlich gemachte Treibhausgas). Die Gesetzesvorschläge sind Teil der Bemühungen der EU den Klimawandel zu bekämpfen und bis 2020 eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 20% zu erreichen.
Die Verhandlungen zwischen dem Parlament und den EU-Mitgliedstaaten im Ministerrat sind für heute (4. November 2008) angesetzt. Die Kommission wird dabei eine Vermittlerrolle übernehmen, um zu helfen, die Ansichten der beiden Institutionen einander näher zu bringen.
Frankreich – neben Deutschland, Italien und Großbritannien einer der größten Kraftfahrzeughersteller der EU – hat die EU-Regierungen gedrängt, die Vorschläge abzuschwächen und der Industrie mehr Zeit und Flexibilität zuzugestehen, um die Ziele zu erreichen (EurActiv vom 1. Oktober 2008).
Der politische Wille, eine zweite Lesung im Parlament zu /vermeiden, sei vorhanden, erklärte eine Quelle aus dem Rat. Sollte das Dossier nicht in erster Lesung angenommen werden, muss es in der Tat in einer Verhandlungsrunde zwischen dem Rat und dem Parlament diskutiert werden. Und da das Parlament ab Frühling 2009 mit seiner Sitzungspause beginnt, um die Europawahlen, die im Juni 2009 anstehen, vorzubereiten, bleibt nur wenig Zeit für einen Kompromiss.
Durch das Verhandlungsmandat kann die französische Ratspräsidentschaft die Pläne erläutern, die die Auflagen für Autohersteller, die durchschnittlichen CO2-Emissionen von Neuwagen zu reduzieren, bis 2015 hinauszögern würden. Ein Kompromissabkommen über einen solchen Vorschlag wurde im Juni zwischen dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel abgeschlossen (EurActiv vom 10. Juni 2008).
Das Parlament könnte allerdings andere Vorstellungen haben. Der Umweltausschuss des Parlaments, der bei diesem Thema die Führungsrolle innehat, hat vor einigen Wochen Forderungen abgewiesen, die ursprüngliche Frist für die Senkung der CO2-Emissionen, die für 2012 angesetzt ist, zu verschieben (EurActiv vom 26. September 2008).
Das Mandat für die Ratspräsidentschaft erlaubt Frankreich außerdem die folgenden Punkte zu verhandeln:
Die Festlegung konkreter Zahlen zu den oben genannten Themen wird sich bei den Verhandlungen voraussichtlich schwierig gestalten. Die Ansichten der Mitgliedstaaten im Rat gehen auseinander, abhängig davon welche Bedeutung der Kraftfahrzeugindustrie jeweils in den verschiedenen Ländern zukommt.