Als Teil des Plans, wird die Regierung 500 Millionen Euro investieren um Batterientechnologie zu entwickeln und ein Netzwerk für Aufladestationen zu entwickeln in ganz Deutschland. Das Ziel der Regierung ist es, Deutschland als führende Kraft in der Innovation und internationalem Wettbewerb zu machen.
Laut EurActiv Deutschland befinden Autoexperten, dass Deutschland hinten ist im Rennen um das "grüne Auto", mit Ländern, so unterschiedlich wie etwa China, Japan und die USA, die stark in elektrische und andere alternativen Technologien investieren. Diese Woche hat der japanische Hersteller Nissan seine all-electric Leaf, für die Massenproduktion im Jahr 2012 vorgesehen, und andere große Autohersteller, etwa Daimler, Mitsubishi und General Motors haben auch Modelle für die Produktion fertig.
In Europa haben bereits viele Länder Schema eingeführt, oftmals ehrgeiziger als das Deutsche, um einen Markt für elektrische Autos zu kreiren. Spanien hat sich verpflichtet eine Million elektrische Autos bis 2014 auf die Strassen zu bringen, während Portugal plant Europas erstes nationales Recharging Network für elektrische Autos zu erstellen.
Das Vereinigte Königreich, andererseits, plant Subventionen in der Höhe von 5000 Pfund um Autofahrer dazu zu ermutigen elektrische oder plug-in Hybridautos zu kaufen, Der deutsche Plan beinhaltet solche direkten Subventionen um sich für ein elektrisches Auto zu entscheiden, nicht.
Jedoch hat der deutsche Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg vorgeschlagen, dass die Einführung von elektrischen Autos durch "cash-for clunkers" verstärkt werden könnte, hat EurActiv Deutschland berichtet.
Die deutsche Regierung ist mit einer Autoschrottprämie von 5 Milliarden Euro, auf, zehn Mal mehr als die Investitionen in die elektrischen Autos ausmachen. Der Zuschuss der an Autobesitzer gezahlt wird die ihre alten Autos gegen neue Autos eintauschen – ist sehr populär und hat die Verkaufszahlen der kränkenden Autoindustrie in die Höhe getrieben.
Die Autoindustrie hieß die Geldspritze in die Entwicklung der Nischentechnologie willkommen. Aber viele beanstandeten, dass der Plan kaum zu einer Revolution des Marktes führen würde, weil nur eine kleine Anzahl von deutschen Autos ganz mit Elektrizität im Jahr 2020 laufen würde, selbst im optimistischsten Szenario.
Fahrlässige Auswirkung auf Klima
Klimaschutz ist eine der Hauptantriebsfedern hinter der Produktion von Elektroautos, da die Erderwärmung aus Verkehrsemissionen in Europa weiterhin ansteigt (EurActiv vom 6. Januar 2009). Das stetige Wachstum von Verkehrsemissionen gefährdet den Einfluss von in anderen Bereichen unternommenen Reduktionen, die vom Emissionshandelssystem der EU (EU ETS; siehe EurActiv LinksDossier) geregelt werden.
Laut dem WWF Deutschland würde dennoch nur eine Reduktion der Autoemissionen um 1 Prozent erreicht werden, selbst wenn Deutschland das Ziel von einer Million Elektroautos erreichte. In jedem Fall kann man nur von Null-Emissionsfahrzeugen sprechen, wenn erneuerbare Energien benutzt werden, um die Batterien wieder aufzuladen, betonte die Naturschutzorganisation und wies darauf hin, dass der Plan keine Querverbindung aufweist, wie weitere erneuerbare Energieressourcen aufgebaut werden können.
Missachtung von Energieeffizienzverbesserungen
Der deutsche Plan ist dafür kritisiert worden, sich auf Autos zu konzentrieren, die ausschließlich mit Energie fahren, und zugleich die Bereitstellung von Anreizen für treibstoffeffizientere Modelle zu vernachlässigen. Eine Technologie zu subventionieren, die Jahre brauchen wird, um einen wirklichen Beitrag zur Reduzierung von Emissionen beizutragen, ignoriert das Potenzial von Energieeffizienzverbesserungen und Hybriden, argumentierte die Nichtregierungsorganisation, Deutsche Umwelthilfe.
(EurActiv Deutschland hat zu diesem Artikel beigetragen)



