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Verbesserter Einsatz von IT im Verkehrssektor [DE]

Veröffentlicht 19. Februar 2009 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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Experten präsentierten bei einer Konferenz diese Woche, bestehende Logistik-Informationssysteme, mit der Zielsetzung zu erfahren welche Systeme es im Moment gibt und wie man diese für die Entwicklung eines integrierten europäischen Informations- und Kommunikationssystems für den Transportsektor einsetzen kann.

Vertreter von Logistik-, Transport- und IT-Unternehmen, demonstrierten zusammen mit Forschern und öffentlichen Einrichtungen, auf einer Konferenz am 17. Februar 2009, Beispiele für erfolgreiche elektronische Logistikprogramme, die den Weg von Fracht in der EU verfolgen können.

Beim Transport von Fracht müsse man die verschiedenen Transportwege und –möglichkeiten aufeinander abstimmen, sagte Markus Brozio, von der deutschen Firma Soptim. Die Firma arbeitet gerade an einem Projekt mit dem Namen Retrack, das die Kommunikationsprobleme auf einem Ost-West Schienenweg zwischen Belgien und Rumänien, zu lösen versucht.

Es gebe viele technische Barrieren und Einschränkungen, sowie sprachliche Probleme, fügte er hinzu und bezog sich dabei auf von Land zu Land unterschiedliche Kommunikations-, Sicherheits- und Spannungssysteme, besonders im Schienenbetrieb.

Trotzdem sei es mit der Schaffung neuer Infrastruktur noch nicht getan, argumentierte der Vorsitzende der Direktion der Kommission für das transeuropäische Verkehrsnetz (T-TEN), Jonathan Scheele. Politker liebten es, neue Dinge zu bauen, neue Tunnel und Terminals zu eröffnen, dabei sollte das Hauptaugenmerk auf der effizienteren Nutzung von existierender Infrastruktur liegen, fügte er hinzu. Dies könne durch eine besser koordinierte Logistikkette erreicht werden.

Scheele beklagte außerdem, dass es eine große Menge an Informationen zu Frachtlogistik gebe, diese aber miteinander inkompatibel, unbenutzbar oder isolierbar seien, was den Austausch von Informationen zwischen verschiedenen Systemen unmöglich mache.

Das größte Hindernis für ein elektronisches Logistiksystem sei in der jetzigen Situation, dass diejenigen, die bereits solche Systeme entwickelt hätten, sie nicht aufgeben wollten, da dies schlecht für ihre Wettbewerbsfähigkeit sei. Deswegen, fügte Scheele hinzu, dürften die Investitionen und das geistige Eigentum der existierenden Systeme nicht untergraben werden.

Die Kommission besteht darauf, dass Lösungen in Richtung integrierter Systeme praktisch und klar sein müssen und gewinnbringend für die Nutzer sein sollen, die bereits eigene Systeme haben. In dieser Hinsicht müssten sich alle Interessierten gegenseitig und sogar ihren Konkurrenten vertrauen und bereit sein, zusammen auf eine effizientere Nutzung der Systeme hinarbeiten.

Frederic Leger von der internationalen Flugtransport Verband des Internationalen Luftverkehrs, der Vorschläge der Flugindustrie zu einer „papierlosen Luftfrachtverfolgung“ präsentierte, sagte, dass besonders die Länder eine Herausforderung darstellten, die neben den elektronischen Unterlagen noch Papierdokumente für die Formalitäten benötigten. Maßnahmen, die der Sektor umsetzten müsse, unter anderem eine elektronische Frachtabwicklung umfassten, da viele Länder, zusätzlich zur elektronischen Zollkontrolle, zusätzliche Dokumente aus Papier benötigten.

In der Tat hätten es manche Länder versäumt, internationale Vereinbarungen zur elektronischen Frachtabwicklung zu ratifizieren und implementierten keine elektronischen Plattformen, die mit internationalen Standards konform seien, fügte er hinzu.

E-Fracht – die Entwicklung eines integrierten IT-Systems, welches fähig ist, die Bewegungen von Waren innerhalb und an den Grenzen der EU, über alle Transportmittel hinweg zu verfolgen, ist Teil des Aktionsplans der Kommission zu Frachtlogistik von 2007 (EurActiv vom 19. November 2007).

Die EU-Kommission glaubt, dass ein beschleunigter Fortschritt von IuK-Technologie, die Organisation von Frachttransporten revolutionieren kann (Art in der Frachttransporte organisiert werden können revolutioniert) und den Austausch von inhaltsbezogenen Daten für regulative/behördliche und kommerzielle Zwecke automatisieren wird. 

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