Laut den Teilnehmern einer Diskussionsrunde, die am 10. Januar 2008 von Pappas & Associates, einer Brüsseler Anwaltskanzlei, organisiert worden war, sei die Sammlung von Verbraucherdaten nicht nur ein Fall für das Wettbewerbsrecht. Sie führe auch zu enormen Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre.
Google ist in der EU und weltweit bei weitem die meistgenutzte Suchmaschine. Während andere Internetsuchmaschinen wie Ask.com es ihren Nutzern ermöglichen, persönliche Informationen zu löschen, bietet Google solche Funktionen nicht an. Dies sorgt für Bedenken über den Schutz der persönlichen Angaben eines Internetnutzers.
Die Art, wie Suchmaschinen diese Daten nutzen, wird Inhalt eines Berichts des Europäischen Datenschutzbeauftragten sein, der im Februar 2008 vorgelegt werden soll. Bisher hat das Beratungsorgan der EU nur gesagt, dass mehr Transparenz notwendig sei, wenn es um persönliche Daten gehe, die von Suchmaschinen zusammengetragen würden.
Umfragen haben gezeigt, dass der Durchschnitteuropäer nicht sonderlich besorgt über das Problem Privatsphäre zu sein scheint, auch wenn die Debatte über Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre zunehmend hitziger in Brüsseler Kreisen wird.



