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2 Mrd. Euro für riskante Forschung [DE]

Veröffentlicht 06. Juni 2007 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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Die Kommission und die Europäische Investitionsbank (EIB) sind eine Kooperation über 2 Mrd. Euro eingegangen, um risikobehaftete Forschungs- und Innovationsprojekte in Europa zu fördern.

„Mit der Fazilität wird die Finanzierung höherer Risiken bei Forschungs- und Innovationsprojekten angestrebt, womit die bestehenden Instrumente, z. B. Finanzhilfen auf nationaler Ebene und auf EU-Ebene sowie die Finanzierung durch Fremdkapital und Beteiligungskapital, wirksam ergänzt werden“, sagte EIB-Präsident Philippe Maystadt bei der Vorstellung der neuen Fazilität für Finanzierungen auf Risikoteilungsbasis  (RSFF).

Das Instrument wird durch Kapitalzuweisungen und Rückstellungen die von der EIB übernommenen Risiken decken, wenn diese einem Projektträger unmittelbar ein Darlehen gewährt oder Sicherheiten für Darlehen von Finanzintermediären leistet (wie z.B. Banken in den Mitgliedstaaten). 

Laut Kommission wird das neue auf Darlehen basierende Instrument dazu beitragen, Trägern von Forschungs- und Innovationsprojekten zusätzliche Finanzmittel zugänglich zu machen, da es für diese Projekte „häufig schwieriger als für Unternehmen traditioneller Wirtschaftsbereiche ist, Finanzierungsmöglichkeiten zu finden, da ihre Tätigkeit einen relativ hohen Unsicherheits- bzw. Risikofaktor beinhaltet“.

Das Instrument wird zwischen 2007 und 2013 bis zu 2 Mrd. Euro  bereitstellen. Diese Mittel werden voraussichtlich „Milliarden zusätzlicher Finanzmittel für innovative Unternehmen und die Forschung insgesamt freisetzen“. Die Mobilisierung der Finanzmärkte und die Stärkung der Investitionen der Privatwirtschaft in den Forschungsbereich wird der EU dabei helfen, ihr Ziel, 3% des BIP in Forschung zu investieren, zu erreichen. 

Laut Kommission wird die neue Fazilität RSFF allen privaten und öffentlichen Einrichtungen offen stehen, ist in erster Linie jedoch darauf ausgerichtet, mittleren und größeren innovativen Unternehmen und großen Forschungseinrichtungen wie nationalen und europäischen Forschungsinfrastrukturen zugute zu kommen. 

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