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EU-Forschung: "Gute Lebensmittel durch glückliche Tiere" [DE]

Veröffentlicht 13. Dezember 2006 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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Die ersten Ergebnisse der Forschungsarbeiten des sechsten EU-Forschungsrahmenprogramms liegen nunmehr vor. Sie geben unter anderem Aufschluss darüber, wie Lebensmittel gesünder und qualitativ hochwertiger gemacht werden können.

Die ersten Ergebnisse des Sechsten Forschungsrahmenprogramms wurden am 12. Dezember 2006 – kurz vor Ende des Sechsten und dem Start des Siebten Forschungsrahmenprogramms am 1. Januar 2007 - im Rahmen einer Konferenz vorstellt. Christian Patermann, Direktor für Lebensmittelforschung in der Generaldirektion Forschung, forderte, die Ergebnisse sollten zugänglich gemacht werden, um zu verhindern, dass sie lediglich archiviert würden, Verbraucher, die Industrie, Behörden und die Bürger daraus aber keinen Nutzen ziehen könnten.

Die vorgestellten Ergebnisse wurden im Rahmen des Themenbereichs „Lebensmittelqualität und –sicherheit“ erforscht. Dieser war mit 685 Mio. Euro über den Zeitraum 2002 bis 2006 einer der vorrangigen Prioritäten des Sechsten Forschungsrahmenprogramms. Ziel war zu belegen, dass EU-Forschung dazu beiträgt, die Qualität von Lebensmitteln zu verbessern. 

Die vorgestellten Forschungsergebnisse belegen beispielsweise, dass organisch produzierte Lebensmittel einen höheren Nährwert haben als konventionell erzeugte. Ein weiteres Ergebnis ist, dass organische Milch 60% mehr gesunde Fettsäuren wie Omega 3 sowie 20% mehr Antioxidantien und Vitamine als konventionell erzeugte Milch enthält. Ein weiteres Projekt hat bisher unbekannte gesundheitsfördernde Effekte von Fisch und Meeresfrüchte entdeckt – so spielen Fisch und Meeresfrüchte bei der Vorsorge von Darmkrebs und Krebserkrankungen der sonstigen Verdauungsorgane eine große Rolle, steigern das antioxidante Potenzial des Blutes und haben somit eine allgemein krebshemmende Wirkung.

Die europäischen Forscher haben sich auch mit der Verbrauchermeinung und wissenschaftlichen Ergebnisses zum Tierschutz befasst, um den Tierschutz zu einem festen Bestandteil der Lebensmittelkette zu machen. Durch die Tiergesundheit ließe sich die Qualität der Lebensmittel entscheidend verbessern. Gute Lebensmittel seien mit glücklichen Tieren gleichzusetzen, so die Forscher.

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