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Die Kommission fordert, dass die Ergebnisse öffentlich finanzierter Forschungsprojekte besser eingesetzt werden müssen und stellt Leitlinien vor, die den Universitäten dabeihelfen sollen, ihre Beziehungen zu den Unternehmen zu stärken.
In einer Mitteilung
betont die Kommission die wichtige Herausforderung, „öffentlich finanzierte FuE besser zu nutzen“ und die Ergebnisse besser einzusetzen. Die Mitteilung, die am 4. April 2007 angenommen wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass die „Durchschnittsuniversität“ in Europa im Vergleich zu Nordamerika weit weniger Erfindungen und Patente entwickelt.
Dies sei weitgehend auf einen „weniger systematischen und professionellen Umgang mit Wissen und geistigem Eigentum durch europäische Universitäten zurückzuführen“, so die Mitteilung weiter. Andere Hindernisse seien kulturelle Unterschiede zwischen den Unternehmen und den akademischen Institutionen, Mangel an Anreizen und rechtliche Hindernisse.
Das Dokument betont die Notwendigkeit, den Wissenstransfer
zwischen akademischen Institutionen und der Industrie zu verbessern, vor allem durch Schaffung günstiger Bedingungen für einen erfolgreichen Wissenstransfer und durch die Förderung unternehmerischen Denkens.
Im Anhang des Dokuments schlägt die Kommission freiwillige Leitlinien
vor, um Universitäten, Forschungs- und Technologieinstitutionen und anderen öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen bei diesem Prozess zu helfen.
Die Leitlinien weisen auf bewährte Verfahren hinsichtlich der Verwaltung und dem Transfer von Wissen und geistigem Eigentum hin. Sie zielen darauf ab, Forschungsinstitutionen dabei zu helfen, gemeinsame Interessen zu fördern und gegenseitig vorteilhafte Regelungen für den Wissenstransfer zwischen Universitäten und Unternehmen zu schaffen.
Die Mitteilung folgt einer öffentlichen Anhörung
(Frühjahr 2006), bei der die Ansichten der Stakeholder erörtert wurden bezüglich des bestehenden Systems des Wissenstransfers in Europa und der Veränderungen, die notwendig sind, um die Beziehungen zwischen akademischen Institutionen und der Industrie zu verstärken.
2007 wird eine hochrangige Gruppe mit Vertretern der Industrie und der Universitäten einberufen werden, die diese Leitlinien weiter entwickeln und Vorschläge für weitere Maßnahmen vorlegen soll, die den Wissenstransfer in Europa verbessern könnten.