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Sylvie Goulard, die Präsidentin des französischen Zweigs der föderalistischen Organisation Europäische Bewegung International, ist der Ansicht, dass man sich infolge der Ablehnung des Lissabon-Vertrags in einem Referendum vergangenen Monat mit den Bedenken der irischen Wähler über Abtreibung, Verteidigung und Steuerfragen auseinandersetzen müsse.
Infolge des irischen "Neins" zum Lissabon-Vertrag seien die europäischen Institutionen erneut mit ihrem Versagen konfrontiert, den EU-Bürgern die Vorteile Europas zu vermitteln. Dies sagten die Vizepräsidentin der Kommission Margot Wallström und der Vizepräsident des Parlaments Alejo Vidal-Quadras EurActiv gegenüber zu unterschiedlichen Gelegenheiten.
Unter dem Motto "ein schützendes Europa" übernimmt Frankreich die rotierende EU-Ratspräsidentschaft und steht vor einer zusätzlichen Herausforderung - die EU aus ihrer institutionellen Krise zu befreien, die die Ablehnung des Lissabon-Vertrags in Irland ausgelöst hat. (mehr)
Die irischen Wähler haben der gesamten Union mit einem deutlichen "Nein" zum Vertrag von Lissabon eine Abfuhr erteilt und die EU erneut in eine politische Krise gestürzt. (mehr)
Der Vertrag von Lissabon – der 2009 in Kraft treten soll – führt zwei neue europäische Spitzenpositionen ein: die eines Präsidenten, der den EU-Gipfeltreffen für einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren vorsitzen wird und einen umgestalteten Posten für den Zuständigen für außenpolitischen Angelegenheiten. (mehr)