In ihrer Mitteilung über die sozialpolitische Agenda 2005-2012 verschreibt sich die Kommission der Modernisierung des europäischen Sozialmodells und der Förderung des sozialen Zusammenhalts.
Eines der Hauptelemente des strategischen Fünfjahresplans besteht darin, das Vertrauen der Bürger in die notwendigen Veränderungen zu stärken und sie auf diese Weise besser für die neuen mit dem globalen Wettbewerb und der Alterung der europäischen Bevölkerungen verbundenen Herausforderungen zu rüsten. Die Kommission sieht drei ‚Hauptbedingungen für Erfolg’: einen intergenerationellen Ansatz, wobei der Schwerpunkt auf Jugendliche gelegt werden soll, eine Partnerschaft für Veränderung mit Sozialpartnern und der Zivilgesellschaft und eine starke Gewichtung der sozialen Dimension der Globalisierung.
Die Mitteilung umreißt zwei Prioritätsbereiche:
- Erreichung der Vollbeschäftigung
- Stärkerer Zusammenhalt in der Gesellschaft und Chancengleichheit
Einige der Initiativen, die die Kommission im Zeitraum 2005-2012 ergreifen will, sind:
- ein Grünbuch über den demographischen Wandel in der EU-Bevölkerung (im Jahr 2005)
- eine EU-Initiative zur Jugend
- die weitere Förderung der sozialverantwortlicher Unternehmenspraktiken (CSR)
- einen EU-Rahmen für Tarifverhandlungen der Sozialpartner
- ein Europäisches Jahr für die Mobilität von Arbeitskräften (2006)
- eine Gemeinschaftsinitiative zu Mindestlohnsystemen
- ein Europäisches Jahr zur Bekämpfung von sozialer Ausgrenzung und Armut (2010)
- ein Europäisches Jahr für Chancengleichheit (2007)
- ein Europäisches Institut für Geschlechterforschung



