Communication of political reforms: trust is good, trust is better

DISCLAIMER: All opinions in this column reflect the views of the author(s), not of Euractiv Media network.

Wolfgang Kreuter writes in this Politik & Kommunikation article about the dilemma of political communication in Germany.  Poltical reforms are becoming more and more of a patchwork and have a short life-span.  Only if politicians are able to explain this to their electorates might they have a chance of regaining their trust.
The full text is only available in German.

Auszüge:

Das Problem ist zurzeit folgendes: Politische Lösungen in der globalen Konkurrenzökonomie können offenkundig nur kurzfristiger Natur sein. Aber auch wenn der Betrachter dies konzedieren mag, so sieht er doch die Politik nicht mehr in der Lage, nachhaltige Lösungen zu erarbeiten. 

Die Frage die sich nun stellt ist: Worüber und wie soll politische Kommunikation angesichts dieses Dilemmas reden? Über Politik natürlich. Aber anders. Wie wäre es mit einer Kultur der kurzen Fristen und des ehrlichen Stückwerks? 

Zur Kultur der kurzen Fristen und des ehrlichen Stückwerks gehört eine neue politische Sprache. Die Kommunikationsmittel der Institutionen, ob Websites, Broschüren oder Plakate, strahlen oftmals den Charme juristischer Repetitorien aus. Sie sind wenig geeignet, aufzuklären, zu gewinnen. Sie wollen offenbar nur vermitteln. Das ist zu wenig. Die neue Sprache muss sich in den „Diskursen“ der Milieus bewegen, die der Politik abhanden zu kommen drohen: vor allem der Jugend. Hier ist Ehrlichkeit beliebt.

Politische Sprache darf nicht führen wollen, sondern muss Einladen zum Mitwirken.  Eine Kultur nicht der einfachen Lösungen, sondern der anstrengenden, aber spannenden Gestaltung von Welt, in der wir leben.

Nur ehrliche Inszenierungen sind gute Inszenierungen.  

Eine vollständige Version des Artikels kann hier heruntergeladen werden.

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