Governance in the Brussels network

DISCLAIMER: All opinions in this column reflect the views of the author(s), not of Euractiv Media network.

In this article published by politik&kommunikation, Korbinian Frenzel examines the importance of networks as an engine for politics, enterprises and organisations. He concludes that they do have a greater impact on political day-to-day business and are more influential in Brussels than other European capitals.

Im Umfeld der EU-Institutionen treffen sich täglich bei so genannten „Dinners“, „Soirées“ oder „Roundtables“ 28.000 Beamte, 10.000 bis 15.000 Lobbyisten, 1.500 akkreditierte Journalisten, 25 nationale Vertretungen sowie 723 Europaabgeordnete mit Tausenden von Mitarbeitern. 

Die Interessenvertreter der Wirtschaft und der NGOs  wollen in diesem von Sprach-, Medien- und Informationsvielfalt geprägten Umfeld die Brüsseler Agenda mitbestimmen, indem sie im Rahmen entsprechender Netzwerke Informationen teilen und gemeinsam versuchen, ein Thema auf die europäische Tagesordnung zu bringen. Weil im Unterschied zum politischen Geschäft in den Mitgliedstaaten traditionelle Treffpunkte und Karrierehilfen fehlten oder nur in Ansätzen existierten, sei ‚Networking’ in Brüssel mehr als anderswo der Schlüssel zum Erfolg. 

Der Artikel nennt dabei neben den Themennetzwerken und Generellen Netzwerken die Herkunftsnetzwerke, die gerade in einem internationalen Umfeld von besonderer Bedeutung seien, schließlich öffne nicht selten dieselbe Nationalität oder Sprache die Tür zu wichtigen Kontakten oder Stellen in den Institutionen. 

Ein effizientes Netzwerk erfülle dabei zwei Aufgaben: Es dient als Karrierehelfer und bringt inhaltlich und strategisch Projekte und politische Pläne voran. 

Das Erfolgsgeheimnis liege dabei im „vorauseilenden Konsens“. Kompromissbereitschaft sei das A und O für eine erfolgreiche Interessenvertretung in Brüssel, die aber durch fünf entscheidende Voraussetzungen ergänzt werden müsste: Englisch sprechen, Europa verstehen, Abkürzungen (der Institutionen)  kennen, die nationale Brille ablegen und ehrlich sein, denn gerade in Brüssel sei die Welt kleiner, als man denkt.

Der Volltext des Artikels ist hier verfügbar. 

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